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Handwerkskammer in
Schwandorf

CMT Charlottenhof
Charlottenhof 1
92421 Schwandorf
Tel. 09431 885-0
Fax 09431 885-302

E-Mail schwandorf@hwkno.de

Lage/Chronik

Lage

Das Management- und Technologiezentrum CMT Charlottenhof bietet idealste Bedingungen für eine Seminar- und Tagungseinrichtung. Im Schnittpunkt der Hauptverkehrsadern Regensburg-Weiden (A93) und Amberg-Cham (B85) ist Charlottenhof verkehrsgünstig und zugleich abgeschieden gelegen.

In einmaliger Weise ist es den Planern gelungen, eine Symbiose zwischen Natur und Technik, Altem und Neuem herzustellen. Modernste Technik wird im neuen Technologiezentrum vermittelt. Das Schlösschen und das 1923 auf der Pariser Weltausstellung vorgestellte Holzhaus sind dagegen alte, bewährte Handwerkskunst.

Seminare, Tagungen und Besprechungen werden im modernen Technologiezentrum oder im 1990 renovierten Schlösschen durchgeführt. Die Ausstattung ist auf die Zielgruppe Unternehmer und Führungskräfte ausgerichtet.

Landschaftlich ist das Management- und Technologiezentrum vom "Charlottenhofer Weihergebiet" umgeben. Das etwa 900 Hektar umfassende Areal wurde 1983 von der TU München als Biotop von "nationaler Bedeutung" eingestuft. 1988 wurde es unter Naturschutz gestellt und 1989 wegen seiner herausragenden Bedeutung für die Vogelwelt in die EU-Liste "important bird areas" aufgenommen.

Neben den vielen kleineren Weihern umfaßt das Naturschutzgebiet auch mehrere aus dem Braunkohleabbau und Tontagebau entstandene Seen mit bis zu 240 Hektar Wasserfläche. Die nähere Umgebung vom CMT Charlottenhof macht Schwandorf zum gewässerreichsten Landkreis in Nordbayern.

 

Chronik des Charlottenhof

1873 legte Wilhelm Maximilian von Künzburg, Freiherr von Fronberg, königlicher Kämmerer und Major a. D., den Grundstein. Im selben Jahr beantragte er beim Bezirksamt Burglengenfeld, die Schwaige "Charlottenhof" zu benennen, seine Frau war Charlotte Gräfin von Schönborn-Buchheim, verwitwete Gräfin Arco-Valley.

Alfred Hofmann, Premierleutnant in einem Ulmer Reiterregiment, ließ als neuer Besitzer 1895 den Charlottenhof in den heutigen Stil umbauen.

1917 kauft der einer Hopfenkaufmannsfamilie entstammende Oberleutnant Josef Hesselberger das Hofmann-Schlösschen. Josef Hesselberger, Großwildjäger und Afrikaforscher, erwirbt 1925 auf der Weltausstellung in Paris ein Holzhaus, das er in der Nähe des Schloßes aufstellen läßt. In den folgenden Jahren wechselte Charlottenhof mehrmals seine Eigentümer. Die Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz erwarb 1989 den Charlottenhof. Nach umfangreicher Restaurierung des Schlösschens und des Holzhauses wurde ein Neubau mit funktionellen Seminar- und Technologieräumen erstellt. 1993 hat das Zentrum für Management und Technologie seinen Betrieb aufgenommen.

Kunst am CMT Charlottenhof

Ziegel-Wandrelief im Seminarraum 111

"Sieben Schöpfungstage"

Das Relief stellt die Evolution der Erde dar:

von links: Rotierende glühende Magma

Abkühlung -

Verwerfung der Gesteine

Gletscher - Eiszeit

Meere - Fossilien - Amoniten

Fische - Wassertiere

Säugetiere

Der "Homo sapiens" - Der Mensch baut seine Welt

 

Hochrelief im Casino

Die Dreifach-Spirale symbolisiert die drei Eigenschaften, die zum beruflichen Erfolg führen:

  • Wissen
  • Energie
  • Ausdauer

Künstler: Carlo Wenger, Geisenhausen, Keramikwerkstatt

Die Brunnenskulptur am Charlottenhof

Der Inhalt dieser Skulptur erzählt eine Geschichte, die eigentlich jeden betrifft; ist eine Art Schaukelstuhl als Lebensschaukel - einmal ist man oben, einmal ist man unten zu sehen.

Die Frau im Schaukelstuhl reißt ihre Haare nach oben, Eigeninitiative ist gemeint, das sich Herausreißen aus der Misere.

Der Verband am Fuß spiegelt die Belastung wider, die jeder in irgendeiner Weise mit sich trägt. Aus dem kleinen Schwung wird ein großer, vielleicht weltweiter Schwung, symbolisiert hier durch die große globale Rundung mit den Namen der Kontinente. Dieser Bogen schwingt hinüber zu einem Stuhl und einem Tisch. Man kann sich sozusagen dazu setzen. Dieser Schwung meint die Brücke hinüber zum Anderen, die Brücke der Wirtschaft, des Handwerks, hinüber zum Verbraucher.

Das Telefon in ihrer Hand steht als generelles Symbol der weltweiten Kommunikation, der Computer auf dem Tisch - die neuen Technologien.

In wolkenähnlichen Sprechblasen sind die Ideen in Schriftfragmenten dargestellt, die hier im Technologie- und Managementzentrum der Handwerkskammer im Charlottenhof vermittelt werden, um erfolgreich am großen Wirtschaftsgeschehen teilzunehmen. Der Schaukelstuhl wird gehalten von den Begriffen Frieden und Freiheit, als politische Basis der wirtschaftlichen Existenz. Rückseitig ist als Verbindung zum Handwerk ein Werkzeugkasten dargestellt. Die Werkzeuge weisen auf die verschiedenen Handwerkszweige hin, die in Verbindung mit moderner Technologie und Management in der Lage sind, im Wettbewerb mit Europa und der Welt ihren Teil beizutragen.

Künstler: Josef Neustifter, Eggenfelden, Bildhauer